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EUROPA-UNION |
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Fortbildung |
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01.11.2006 Der Gedanke, Europa zu vereinen, ist nicht neu. Schon vor 500 Jahren hatte der niederländische Theologe und Philosoph Erasmus von Rotterdam die Völker Europas zu einem Völkerbund aufgerufen. Erst nach dem Schrecken zweier Weltkriege nahm man die Appelle ernst. In seiner berühmten Züricher Rede vom 19. September 1946 sagte der damalige britische Premierminister Winston Churchill: "Wenn Europa einmal einträchtig sein gemeinsames Erbe verwalten würde, dann könnten seine drei- oder vierhundert Millionen Einwohner ein Glück, einen Wohlstand und einen Ruhm ohne Grenzen genießen. (...) Wir müssen eine Art Vereinigter Staaten von Europa schaffen. Es gelang dem ehemaligen Abgeordneten im Reichstag, Heinrich Ritzel, über niederländische und englische Teilnehmer am Hertensteiner Treffen mit Wilhelm Heile, dem Landrat von Syke bei Bremen, Verbindung aufzunehmen. Heile hatte schon in der Weimarer Zeit einen "Verband für europäische Cooperation" gegründet. Zusammen mit dem Fabrikanten Wilhelm Hermes aus Mönchengladbach brachte es Heile am 9. Dezember 1946 zum Zusammenschluss der wichtigsten örtlichen Europa-Gruppen. In Anlehnung an die schweizerische "Europa-Union" hatte der Gast aus der Schweiz, Heinrich Ritzel, auch für die deutschen "Europäer" den Namen "Europa-Union" vorgeschlagen. Heile wurde erster Vorsitzender und Hermes Geschäftsführer mit einem Sekretariat in Mönchengladbach.
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Workshop mit Diskussion von Best Practices für unterschiedliche Zielgruppen und einer historischen Einführung.
Syke, Waldstraße 1,
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